Verknüpfung mit der Berufsschule und dem Arbeitsleben

 

1. Kooperation mit der Berufsschule

 

Seit einigen Jahren besteht eine sehr erfolgreiche Kooperation der St. Gerhard-Schule mit der Beruflichen Schule Riedlingen.

 

a) Praxisorientierte Beschulung

Die Schülerinnen und Schüler besuchen bereits  in der  9. Klasse einen Tag in der Woche die Berufsschule und werden dort von Berufschullehrern unterrichtet. Sie nehmen am Werkstattunterricht und am Hauswirtschaftlichen Unterricht teil und bekommen auch die nötigen theoretischen Kenntnisse in diesen Bereichen.

 

b) Hauptschulabschluss

Nach Entlassung aus dem SBBZ Lernen haben die Jugendlichen mit entsprechenden Leistungen die Möglichkeit das VAB (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf) in einer eigenen Kooperationsklasse der Beruflichen Schule Riedlingen zu besuchen. In diesem Jahr soll auch nach Möglichkeit der Hauptschulabschluss (ohne Englisch)  erreicht werden. In den letzten Jahren haben immer mehr Schülerinnen und Schüler den Abschluss mit Englisch erfolgreich abgeschlossen. 

Dazu werden die Schülerinnen und Schüler noch ein zusätzliches Jahr von Lehrkräften des SBBZ Lernen betreut, die regelmäßig in die Berufsschule kommen und sie besonders in den Fächern Deutsch und Mathematik unterstützen.

Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler hat so in den letzten Jahren einen guten Hauptschulabschluss erreicht.

 

Abgang ans BVJ

Schülerzahl

 

Schülerzahl mit Hauptschulabschluss

2006

9

9

2007

10

9

2008 9

6

2009 6

6

2010 4

4

2011 8

7

2012 11

11

2013 7

7

2014 3

3

2015 10

10

2016 12

11

2017 12

11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Betreute Praktika

Wie in den anderen Schulen wird ab der 8. Klasse zwischen Ostern und Pfingsten ein meist zweiwöchiges Blockpraktikum in verschiedenen Betrieben statt, in der die Jugendlichen Arbeitsluft schnuppern.

Bei der Auswahl der Betriebe werden die Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend unterstützt.
Die Klassen- und Fachlehrer der St. Gerhard-Schule halten dabei engen Kontakt zu den Betrieben und versuchen vor Ort Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden.